RAPHAEL STUCKY
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Picking, 2018, stoneware / WallRiss, Fribourg


Sawing, 2018, stoneware / WallRiss, Fribourg


Brushing, 2018, stoneware / WallRiss, Fribourg


Singing, 2018, stoneware / WallRiss, Fribourg


Hammering, 2018, stoneware / WallRiss, Fribourg


Balancing, 2018, stoneware / WallRiss, Fribourg




SOO HÜÜ , 2018, stoneware, wooden tables / WallRiss, Fribourg (wall: Anna Diehl, floor: Maya Hottarek), photos: Guillaume Baeriswyl

Stucky deals with the question of how music came into being, where is its origin? He thus circles around various themes, such as work and rhythm, zoomusicology and animal music. In the ongoing ceramic series SOO HÜÜ, all these strands of research merge and reveal themselves as humorous representations of animals. Boundaries between humans and animals, between work and fun, noise and music seem to blur.



Siril , 2018, found object / Milieu, Bern


Untitled, acrilyc and wax pastel on canvas, each 40cm x 30cm / Milieu, Bern (middle: Liao Fei, right: Vera Trachsel)


Untitled (diptich)/ two drawings / wax pastel on A4 paper in spacer frame / 2018









Untitled, 2018, Hammer Band, sound performance, 20min / Ausstellungsraum Klingental, Basel, photos: Claudia Stöckli



Grass Grows Back, 2018, video loop / Ausstellungsraum Klingental, Basel



Reparing, 2018, stoneware / Ausstellungsraum Klingental, Basel



Untitled (Herdern), 2018, acrylic and wax pastel on canvas,
120 x 100cm / Ausstellungsraum Klingental, Basel



Set and Reset, 2018, video with sound, 10min 30 / Ausstellungsraum Klingental, Basel






Grind , 2016/18, video with sound, 6min 27 / Ausstellungsraum Klingental, Basel

Improvisation, Wiederholung und handfestes Tun sind zentrale Methoden, aber auch Motive in Raphael Stuckys Kunst. Er beobachtet und hört im Alltäglichen und baut mit kleinen Eingriffen und spezifischen Anordnungen Atmosphären des scheinbar Zufälligen. Set and Reset integriert Videos, Objekte und Zeichnungen in das noch-nicht Fertige der temporären Niederlassung des Ausstellungsraums Klingental und verwandelt damit das Provisorische des Orts in einen Bestandteil der künstlerischen Setzung. Zwei Videos untersuchen Baustellensituationen auf ihre musikalische und choreographische Qualität. An einer weiteren Schnittstelle zwischen bildender Kunst und Musik sind die selbstgebauten Hammerflöten angesiedelt. Die Instrumente aus gefundenen, gebrauchten Werkzeugen sind Teil der Ausstellung und werden im Rahmen des Festivals KlangBasel von der Hammer Band (Raphael Stucky & Res Thierstein) aktiviert.
(Text von Thomas Heimann, 2018)





Untitled, Hammer Band, 2018, sound performance, 25min / MFA Degree Show ZHdK, Zurich, photos: Stefan Jäggi


SOO HÜÜ, 2018–ongoing, series of ceramic animals, stoneware, wooden tables / MFA Degree Show ZHdK, Zurich


Screaming, stoneware / MFA Degree Show ZHdK, Zurich


Forming, stoneware / MFA Degree Show ZHdK, Zurich,
photos: Stefan Jäggi

Musik, Töne und Klänge sind wiederkehrende Themen in Raphael Stuckys künstlerischer Praxis. So hat er beispielsweise aus alten Hämmern, die er auf Flohmärkten oder in Brockenhäusern gesammelt hat, Instrumente gefertigt. Diese Hammerflöten aktiviert er im Rahmen von Performances und spielt sie gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern. Viele der Töne in seinen Videoarbeiten entdeckt er im Alltag. Ein im Wind flatterndes Absperrband oder der Lärm von vorbeifahrenden Mopeds werden in seinen geloopten Videos zu rhythmischen Klängen zusammengefügt. Dabei ist auch die visuelle Ebene wichtig.
Aktuell arbeitet Raphael Stucky an einem Video, in dem er mit Wiederholungen und Schnitten die gefilmte Arbeit eines Bühnenaufbaus als Choreografie aus Bewegungen und Geräuschen inszeniert. Nicht zuletzt klingt die Musik auch in seinen Zeichnungen an, die für den Künstler oft eine Art von Partituren darstellen. Für die Degree Show hat er ein für ihn neues Material gewählt und Objekte aus Ton gefertigt. Die Arbeit mit den Händen, so Raphael Stucky, habe für ihn einen Ausgleich während dem Verfassen der schriftlichen Abschlussarbeit dargestellt. Entstanden sind verschiedene Tierfiguren, die mit Gegenständen und Instrumenten Musik und Töne erzeugen.
(Text von Gioia Dal Molin, 2018)



Hammerflöte, 2018, modified sledgehammer /
Künstlerhaus S11, Solothurn


Untitled, 2018, acrilyc and wax pastel on canvas, 70cm x 50cm /
Künstlerhaus S11, Solothurn, photo: Claudia Breitschmied

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